Aktuelles/Presse
08.05.2014, 21:34 Uhr
Frank Schneider: „Nicht Parlamente, sondern der direkte Kontakt ist der richtige Weg im Dialog mit den Jugendlichen“
Frank Schneider legt großen Wert auf den Austausch mit der Jugend unserer Stadt. Dies muss aber nicht in Form eines Jugendparlamentes geschehen, da er es vorzieht selbst auf die Jugend zuzugehen und sich um ihre Belange zu kümmern.
Direkter Draht zu den Jugendlichen

„Es ist der direkte Draht zu den Jugendlichen, der über die Sorgen und Nöte, Wünsche und Vorstellungen der jungen Generation informiert, nicht Parlamente oder formelle Gremien“, erklärt Bürgermeister Frank Schneider im Zuge der aktuellen Veröffentlichungen zum Thema Jugendparlament fest.

 

Die Forderung nach Nebenparlamenten sei ja nicht nur im Jugendbereich immer wieder ein Thema, sondern auch bei der älteren Generation. Hierzu stellt Frank Schneider grundsätzlich fest: „Da die in solchen Parlamenten getroffenen Entscheidungen keine bindende Wirkung haben und immer wieder von den demokratisch gewählten Ausschüssen oder im Stadtrat aufgehoben werden könnten, sind für mich diese Nebenparlamente nicht zielführend, da sie für mehr Frustration als Wirkung sorgen können“.

 

Der Bürgermeister, der am 25. Mai 2014 erneut als Spitzenkandidat der Langenfelder CDU antreten wird, lege großen Wert auf den Austausch mit den Jugendlichen und zieht den direkten Kontakt zu den Menschen vor. Er verweist dabei auf eigene positive Erfahrungen. „Ob nun in Sachen BMX-Strecke in den Sandbergen, Skater-Anlage am Freizeitpark, Grafitti-Aktion im Parkhaus Turnerstraße oder durch die regelmäßigen Treffen mit den Schülervertretungen der weiterführenden Schulen, habe ich immer den Weg zur Jugend aktiv gesucht und werde dies auch in Zukunft so tun. Dies kann ich nur allen Politikern empfehlen, denn es ist weitaus effektiver in den direkten Dialog zu kommen, als sich mit Beschlüssen oder Forderungen eines Jugendparlaments zu beschäftigen“, so der Bürgermeister weiter, der das Gespür für die Belange der Jugend eindeutig als Holschuld für Politiker und nicht als Bringschuld eines Jugendparlamentes sieht.

 

Einen wichtigen Schritt, die Anliegen der Jugendlichen im politischen Raum zu positionieren, sieht Frank Schneider in dem im letzten Jugendhilfeausschuss gefassten Erweiterungsbeschluss, der die Verwaltung beauftragt, vielseitige Beteiligungsformen für Jugendliche zu entwickeln und dem Jugendhilfeausschuss zur Beratung und Abstimmung vorzulegen. „Auf diese Weise können Anliegen der jungen Menschen gleich bei den Entscheidungsträgern vorgebracht werden, die dann im Ausschuss per Beschluss die entsprechenden Ratsentscheidungen vorbereiten können. Wir möchten neue Wege der Beteiligung erschließen und damit den Kern des Anliegens der Jugendlichen treffen, wohlgemerkt ohne formalen Ballast eines Parlamentes“, schließt der Langenfelder Bürgermeister ab.

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